Frank Laufenberg

 

  zurück  Gesamtübersicht

 

Der Tag, an dem Frank Laufenberg den Dackelclub besuchte

Es war am 20. Tag im 8. Monat des Jahres 2013, als der Dackelclub durch windige Informanten Kenntnis davon bekam, dass Frank Laufenberg zwecks Durchführung dunkler Geschäfte in seiner Heimatstadt weilte. Das war die Gelegenheit, ihn über die wichtige Mission des Dackelclubs zu informieren. Vielleicht und möglicherweise. Aber wer weiß das schon?

Zur 19. Stunde desselben Tages traf es sich, dass sich der Club und Frank Laufenberg trafen. Gottlob hatte der Kassierer erfahren, dass Frank im Geleit(schutz) seines Altargeschenks aufkreuzen wollte. Eine weibliche Person hatte noch nie Zugang zur Dackel-Konferenz begehrt. Flugs wurden die Ehegesponste des Präsidenten und des Kassierers, die unglaublicherweise an diesem Tage schon zu dieser Stunde keine häuslichen Aufgaben mehr zu erfüllen hatten, abkommandiert, um die Gästin an der Teilnahme der überaus wichtigen Gespräche zu hindern. Für diese heikle Mission wurden die Damen an den Nebentisch verbannt. Dort konnten sie tun und reden, was immer sie wollten.

Es muss einmal erwähnt werden, dass unsere Frauen diese Aufgabe mit Bravour gemeistert haben! Respekt!

Von der ihm gegenüber demonstrativ gezeigten Ignoranz war Frank Laufenberg so begeistert, dass er spontan den Wunsch äußerte, Mitglied im Dackelclub zu werden.

Entsetzen machte sich breit.

Nonverbal – nur durch Augenkontakt – wurde in kürzester Zeit eine Lösung für das Dilemma gefunden.

Wie schon anderer Stelle erwähnt, machen Mitglieder nur Arbeit. Das hätte dem Dackelclub gerade noch gefehlt. Mussten die Herren doch schon zuhause ihren Regierenden zu Willen sein und tägliche Frondienste leisten. Und jetzt auch noch Mitgliederbetreuung mit allem Zipp und Zapp? Im Leben nicht! Das stand schon lange fest und daran sollte sich auch niemals etwas ändern.

Also wurde dem Aspiranten angeboten, das vakante und wackelige Vorstandsamt des Pressesprechers zu übernehmen. Voraussetzung dafür war allerdings, dass der Kandidat ständig (also immer, überall und gegenüber Jedermann) für die Belange des Dackelclubs unerreichbar war! Darüber hinaus verlangt es das Amt, dass der jeweilige Inhaber fließend in sieben Sprachen schweigen kann. Als Frank Laufenberg dies akzeptierte, bemerkten die übrigen Vorstandsmitglieder die unangemessene Ernsthaftigkeit des Antrages. Flugs wurde noch eine mehrstündige Warte- und Bewährungszeit sowie eine viertelstündige Probezeit oben drauf gepackt. Dann war es perfekt.

Nun, ganz so perfekt ist es dann doch nicht geworden, denn eine weitere Hürde ist noch zu nehmen. Vorstandsmitglieder des Dackelclubs müssen ihren ständigen Wohnsitz in Köln haben. Daran wird jetzt vom Kandidaten gearbeitet – und das kann dauern…..