Jahreshauptversammlung 2007

 

Es begab sich nun im Jahre des Herrn 2007, dass unser heißgeliebter Präsident  Geburtstag hatte. Das ist an sich nichts Außergewöhnliches, hatte er doch in jedem Jahr Geburtstag. Insofern unterscheidet er sich nicht von uns normal Sterblichen. Was ihn aber so einzigartig macht, ist seine unnachahmliche Art, uns von seinem Scheiß-Leben zu erzählen.

Wer das bisher noch nicht erlebt hat, hat einfach nicht gelebt!

Umso erfreuter waren wir, als wir erfuhren, dass in diesem Jahr anstelle der sonst üblichen und öden Geburtstagsfeier eine Jahreshauptversammlung angesetzt wurde. Das war neu! Und machte uns gespannt auf das, was da kommen sollte.

Eigens zu diesem Zweck erstellte unser heißgeliebter Präsident (dessen Abwahl schon seit Jahren beschlossene Sache ist) eine mehrseitige Einladung und verteilte gleichzeitig Themen für Kurzvorträge an seine nachgeordneten Vorstandsmitglieder. Selbst der Vorstandsvorsitzende und Vorstandscoach musste ran. Großes warf seine Schatten voraus!

Allerdings, und das war ein kleiner Wermutstropfen, feierte der Präsident gleichzeitig seinen Geburtstag und hatte aus diesem Behufe mehrere Gäste und Gästinnen eingeladen. Es wurde das erwartete Fiasko!

Diese, man muss es sagen, unsägliche Veranstaltung zog sich derart in die Länge, dass sogar unsere Jahreshauptversammlung gefährdet war. Kurz entschlossen füllten wir die anwesenden Fremdkörper mit den von ihnen mitgebrachten alkoholischen Getränken ab. Jetzt war Ruhe und wir konnten zum eigentlichen Anlass dieses Treffens zurückkehren.

Die Jahreshauptversammlung war ein voller Erfolg - im wahrsten Sinne des Wortes "voll". Mehr möchte ich dazu nicht ausführen.

Um dem geschätzten Publikum einen Eindruck von unseren Strapazen zu geben, habe ich hierunter die Einladung als PDF-Datei eingestellt. Sie können sich selbst ein Urteil bilden.

Das Ergebnis der Versammlung war die Wiederholung des bereits vorher einstimmig gefassten Beschlusses zur Demissionierung unseres Vorsitzenden. Leider hat sich noch niemand gefunden, der ihm die Nachricht überbringen soll. Was wir versäumt haben ist, unseren beiden "Frischlingen" diesen Auftrag zur Bewährung zu übertragen. Das werden wir wohl im nächsten Jahr nachholen müssen. Ich befürchte es fast!

 

Die Einladung: Seite 1.pdf Seite 2.pdf Seite 3.pdf

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